
1961 geboren, zeichnet sich mein Weg durch Umwege aus: Nach fast 10 Jahren als Justizsekretärin, habe ich mich mit der Entscheidung für eine neue Ausbildung in einen Veränderungs- und Wachstumsprozess begeben. Darüber hinaus war ich durch veränderte Lebenssituationen herausgefordert mein Leben immer wieder neu auszurichten. Auf diese Weise habe ich meine Grenzen und Möglichkeiten erweitert. Dadurch habe ich mich von innen heraus Neuem geöffnet: Schönes und Sinnliches haben sich ihren Platz im Leben erobert.
Dabei musste ich viel verabschieden. Deshalb sind mir bewusst gestaltete Abschiede jeder Art als Gestalttherapeutin zu eigen geworden. Meine Erfahrung ist, dass eine große Dankbarkeit daraus erwächst, wenn ich mich schmerzvollem Erleben stelle. Ich staune über die entstandene innere Kraft bei gleichzeitigen Einschränkungen.
Durch konsequent geleistete innere Arbeit und genährt durch zwei große Pilgerwege bin ich immer wesentlicher und reduzierter geworden. Als getragen erlebe ich mich in meinem christlichen Glauben und Zeiten der Stille. Ich bin bei mir angekommen.